Des einen Freud, des anderen Leid – Avalanche mit Platz drei auf dem Treppchen, Platz zehn für Just Jump

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Gleich zwei Teams des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck gingen am  Samstag in Dorsten beim ersten Turnier der Verbandsliga II an den Start. Just Jump zog für die Vorrunde das erste Los und ging ein wenig nervös auf das Parkett. Die Formation kann zwar auf Erfahrungen in der Verbandsliga zurückgreifen, hat jedoch zu Beginn der Saison zwei Tänzerinnen an die „Dancing Rebels“ abgegeben. Linda Andres, Verena Bartelt, Anika Endemann,  Melanie Heinlein, Esra-Sophie Hutmacher, Johanna Mohr, Carolin Nappenfeld, Carolin Roring und Sophia Schmidt setzten ihre Choreografie zur Musik „seven nation army“ von „The White Stripes“ technisch zwar gut um, ihre Trainerin Carolin Zimprich war aber mit  Präsentation und Ausdruck ihrer Formation nicht ganz zufrieden. Das gelang den Tänzerinnen im Kleinen Finale zwar besser, sie mussten sich dann doch letztlich mit dem zehnten Platz zufrieden geben.

Avalanche gelang ein glücklicherer Einstand in die neue Saison. Sie stellten sich,  nachdem sie im letzten Jahr noch sehr erfolgreich in der Jugendverbandsliga getanzt hatten, nun recht selbstbewusst den Herausforderungen der Hauptgruppe und zogen souverän in das Grosse Finale ein. Mit ihrer Choreografie zur Musik „Toxic“ von Jäl Naim gelang Vivien Bicker, Melina Cvetkovic, Juliane Friedrich,  Annika Hutmacher, Lina Maidhof, Merle Mechlinski, Nadja Moschüring, Katrin Pütz, Alina Reimer, Susanne Triptrap, Ninja Ulland und Linda Waschkewitz mit der Wertung 1-2-3-5-4 der Sprung aufs Treppchen. Mit dem dritten Platz waren die Trainer Sebastian Spahn und Marion Olbing, die Tänzerinnen und ihre Fans sehr zufrieden, denn wie die weiteren uneinheitlichen Wertungen zeigten, waren die Platzierungen in der Verbandsliga hart umkämpft.

Ensayo aus Borgentreich, Oberligaabsteiger der letzten Saison, vertanzte in ihrer Choreografie die Sehnsucht nach Drogen. Die Jury sah sie mit 2-5-7-1-1 auf Platz eins gefolgt von den „Diebinnen“ von Innovation aus Gevelsberg, ebenfalls Ex-Oberliga-Formation, mit der Wertung 6-4-1-2-2 auf dem zweiten Platz. Die Wertungstafeln zeigten 7-3-2-3-7 für Jazz Explosion aus Castrop-Rauxel. Damit sicherten sie sich mit ihrem Tanz zu Peter Gabriels Album „Passion“ den vierten Platz. Die Präsentation ihrer Choreografie zu „Rich in paradise“ von „F.P.I. Project“ liess Indication of Time vom TSZ Royal Wulfen mit der Wertung 3-1-5-4-5  mit dem fünften Platz in die Saison starten. Der Beat zu harten Techno-Rhythmen wurde von Rhythm Touch aus Haltern so gekonnt umgesetzt, dass die Wertungsrichter für sie mit 5-6-4-6-3 den sechsten Platz reservierten.
Glissard  vom TSV Kastell Dinslaken zeigten eine interessante Choreografie, die ihnen mit 4-7-6-7-6 den siebten Platz einbrachte. Platz acht ertanzte sich Passion vom TSZ Royal Wulfen vor Melantai aus Wuppertal.

Jetzt haben die Formationen vier Wochen Zeit, um an ihren Choreografien zu feilen. Am 25. April wetteifern die Teams um die besten Plätze in Borgentreich. Da die Wertungen für einige Formationen weit auseinander liegen, versprechen die kommenden Turniere spannend zu werden.

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